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Die Maske, Flossen und der Schnorchel gehören
zu den ersten Dingen, was sich ein Tauchschüler zulegen sollte.
Die 3 Komponenten werden auch ABC- Ausrüstung genannt. Bei den
Flossen gibt es 2 Arten. Es gibt Geräteflossen und Schwimmbadflossen
die uns hier aber nicht weiter interessieren. Bei den Geräteflossen,
auch Fersenbandflossen genannt, muß man noch Füsslinge tragen.
Sie sorgen auf dem Weg zum Strand oder Boot für festen Halt und
schützen vor Verletzungen. Der Schnorchel sollte biegsam sein
damit man ihn bequem ins Jacket stecken kann und er während des
Tauchens nicht stört. Die Maske sollte nicht zu groß und nicht
zu klein sein. Außerdem sollte sie nicht so fest an das Gesicht
gedrückt werden. Das gibt sonst während des Tauchens häßliche
Abdrücke. Der Wasserdruck sorgt dafür das die Maske auch dicht
an Gesicht gedrückt wird und kein Wasser eindringt.
Der Regler ist warscheinlich der wichtigste Gegendstand beim Tauchen.
Er besteht aus dem Hauptregler (Bild schwarz) und dem Ersatzregler
auch Octopus genannt. (Bild gelb) Die Regler hängen gemeinsam an der
sogenannten 1. Stufe, die an der Flasche angeschraubt wird. Dort wird
der Druck von 200 bar (wenn die Flasche voll ist) auf ca. 8-12 bar
Mitteldruck herruntergeregelt. An der 1. Stufe hängt noch ein Schlauch;
der Inflatorschlauch. Aber dazu später mehr. Im Regler selbst wird
dann der entsprechende Druck zum Atmen zur Verfügung gestellt.
Die Konsole, so könnte man sagen, ist das was beim Auto der Tacho
ist. Dort wird der Flaschendruck, die Tiefe, die Wassertemperatur
und auch die Richtung angezeigt, wenn ein Kompass vorhanden ist. Der
Druck der Flasche wird mit einem sogenannten Finimeter angezeigt.
Die gesamte Einheit wird an der 1. Stufe des Reglers angeschraubt.
Man kann auch an Stelle eines analogen Gerätes ein Digitales anschließen.
Das ist aber sehr teuer und sollte nicht unbedingt zur Grundausstattung
eines Tauchanfängers zählen.
Das Jacket ermöglicht es unter Wasser zu schweben. Es kann mit Luft
aus der Flasche befüllt werden und man steigt auf. Wenn man Luft ablässt
so sinkt man. Hat man ein Gleichgewicht hergestellt, so kann man unter
Wasser schweben und sich die Umgebung ansehen. Das Jacket wird mit
Hilfe des Inflaters bedient. Die nötige Pressluft bekommt es aus der
Flasche. Der Druck mit dem das Jacket aufgeblasen wird ist ca. 8-12
bar. Das Jacket kann aber nicht platzen. Es hat mindestens ein Überdruckventil.
Am Jacket wird noch die Flasche befestigt. Somit ist das Jacket mit
ein zentraler Punkt beim Tauchen. Es gibt mehrere Ausführungen. Die
neueste Variante sind so genannten Wing- Jackets. Sie bestehen aus
2 oder mehreren Luftkammern. Eine um die Brust die andere auf dem
Rücken. Dies ermöglicht es eine komfortablere Schwimmlage. Zudem kann
man bei den heutigen Jackets das Blei in den Taschen mitnehmen. Diese
Variante trägt ebenfalls dem Tragekomfort bei.
Da fast alles was wir mit ins Wasser nehmen, außer eventuell die Flasche,
Auftrieb hat müssen wir diesem Auftrieb entgegen wirken. Dies erreicht
man am besten mit Blei. Blei ist nicht gleich Blei. Es ist zwar immer
das gleiche Material aber es gibt es in unterschiedlichen Varianten.
Zum Einen das ganz Gewöhnliche Blei das man sich auf einen Gürtel
schiebt. Zum anderen Schrotblei. Die Gürtelvariante hat einen Nachteil.
Die Wirbelseule wird beim Tauchen stark belastet. Es gibt aber noch
die andere Variante des Bleis. Wie auf dem Bild, Schrotblei das es
in kleinen Taschen wasserdicht abgepackt gibt. Es wird vorwiegend
zum Befüllen von Jackets benutzt. Wieviel Blei man zum Tachen mitnimmt
hängt von jedem Einzelnen ab. Aber so ca. 8-10 kg sollte man schon
nehmen. Sowohl die Bleistücken als auch das Schrotblei gibt es in
verschiedenen Größen. Von 500 g bis zu 2,5 kg Stücke.
Bei der Flasche gibt es nicht all zu viel zu sagen. Es gibt sie in
3 Größen. 10 l,12 l und 15 l Volumen. In der Flasche sitzt ein Sinterfilter
der eventuelle Öl, Wasser und Staubpartikel zurückhalten soll. Auf
dem Sinterfilter sitzt das Ventil. Dort gibt es 2 Ausführungen. Einmal
mit dem DIN Gewinde das hier im Europäischen Bereich verwendet wird.
Zum anderen mit einem INT Gewinde das meist in Übersee und in Amerika
Anwendung findet. Es gibt einen Adapter der jeweils an die 1. Stufe
geschraubt wird und somit beide Gewindearten verbindet. Die Flasche
enthält einen Druck von 200 - 230 bar. Es gibt aber schon Flaschen
die bis zu 300 bar aushalten. Wie lange man mit welcher Flasche unter
Wasser bleiben kann hängt von jedem selbst ab. Die körperliche Verfassung
spielt ebenso eine Rolle wie die entsprechende Tiefe. Abschließend
sollte noch zu sagen sein das eine Pressluftflasche alle 2 Jahre zum
TÜV muß.
Bei den Anzügen gibt es ebenfalls verschieden Arten. Die Oberbegriffe
lauten. Naßanzug, Halbtrockenanzug und Trockenanzug. Dann gibt es
noch schwische Anzüge wie Lycra, Halbtrockenanzüge mit trocken Reißverschluß
etc. Die Interesieren hier aber nicht. Naßanzüge und Halbrtockenanzüge
gibt es außerdem noch in verschiedenen Stärken ( bekantesten 3, 5,
7 mm ) und Materialien. Das es kein Wärme austausch zwischen dem Körper
und dem Wasser besteht bleibt man schön warm. Trockanzüge funktionieren
wie eine Termuskanne. Im Anzug wird luf eingelassen ie dann als Isolierstoff
wirkt. Die Anzüge sind so dicht das man in einem Smoking einsteigen
und ohne das man naß wird wieder aussteige kann. Sie sind auch die
Teuersten.
Es gibt natürlich noch viel mehr an Ausrüstung. Alle
Gegenstände hier aufzuführen dürfte nur etwas lang werden. Wer jetzt
lust auf das Tauchen bekommen hat oder wer nur mal" probieren" möchte
kann in einer Tauchschuloe seiner Stadt einen Schnuppertauchkurs machen.
Der kosten so zwischen 10-20 EUR. Je nach Schule.
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