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    Last update: 04.08.2009
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  Ausrüstung    
 


Die Maske Die Flossen Der Schnorchel

Die Maske, Flossen und der Schnorchel gehören zu den ersten Dingen, was sich ein Tauchschüler zulegen sollte. Die 3 Komponenten werden auch ABC- Ausrüstung genannt. Bei den Flossen gibt es 2 Arten. Es gibt Geräteflossen und Schwimmbadflossen die uns hier aber nicht weiter interessieren. Bei den Geräteflossen, auch Fersenbandflossen genannt, muß man noch Füsslinge tragen. Sie sorgen auf dem Weg zum Strand oder Boot für festen Halt und schützen vor Verletzungen. Der Schnorchel sollte biegsam sein damit man ihn bequem ins Jacket stecken kann und er während des Tauchens nicht stört. Die Maske sollte nicht zu groß und nicht zu klein sein. Außerdem sollte sie nicht so fest an das Gesicht gedrückt werden. Das gibt sonst während des Tauchens häßliche Abdrücke. Der Wasserdruck sorgt dafür das die Maske auch dicht an Gesicht gedrückt wird und kein Wasser eindringt.


Der Regler mit Octopus Der Regler ist warscheinlich der wichtigste Gegendstand beim Tauchen. Er besteht aus dem Hauptregler (Bild schwarz) und dem Ersatzregler auch Octopus genannt. (Bild gelb) Die Regler hängen gemeinsam an der sogenannten 1. Stufe, die an der Flasche angeschraubt wird. Dort wird der Druck von 200 bar (wenn die Flasche voll ist) auf ca. 8-12 bar Mitteldruck herruntergeregelt. An der 1. Stufe hängt noch ein Schlauch; der Inflatorschlauch. Aber dazu später mehr. Im Regler selbst wird dann der entsprechende Druck zum Atmen zur Verfügung gestellt.
Die Konsole Die Konsole, so könnte man sagen, ist das was beim Auto der Tacho ist. Dort wird der Flaschendruck, die Tiefe, die Wassertemperatur und auch die Richtung angezeigt, wenn ein Kompass vorhanden ist. Der Druck der Flasche wird mit einem sogenannten Finimeter angezeigt. Die gesamte Einheit wird an der 1. Stufe des Reglers angeschraubt. Man kann auch an Stelle eines analogen Gerätes ein Digitales anschließen.
Das ist aber sehr teuer und sollte nicht unbedingt zur Grundausstattung eines Tauchanfängers zählen.

Das Jacket Das Jacket ermöglicht es unter Wasser zu schweben. Es kann mit Luft aus der Flasche befüllt werden und man steigt auf. Wenn man Luft ablässt so sinkt man. Hat man ein Gleichgewicht hergestellt, so kann man unter Wasser schweben und sich die Umgebung ansehen. Das Jacket wird mit Hilfe des Inflaters bedient. Die nötige Pressluft bekommt es aus der Flasche. Der Druck mit dem das Jacket aufgeblasen wird ist ca. 8-12 bar. Das Jacket kann aber nicht platzen. Es hat mindestens ein Überdruckventil. Am Jacket wird noch die Flasche befestigt. Somit ist das Jacket mit ein zentraler Punkt beim Tauchen. Es gibt mehrere Ausführungen. Die neueste Variante sind so genannten Wing- Jackets. Sie bestehen aus 2 oder mehreren Luftkammern. Eine um die Brust die andere auf dem Rücken. Dies ermöglicht es eine komfortablere Schwimmlage. Zudem kann man bei den heutigen Jackets das Blei in den Taschen mitnehmen. Diese Variante trägt ebenfalls dem Tragekomfort bei.
Das Blei Da fast alles was wir mit ins Wasser nehmen, außer eventuell die Flasche, Auftrieb hat müssen wir diesem Auftrieb entgegen wirken. Dies erreicht man am besten mit Blei. Blei ist nicht gleich Blei. Es ist zwar immer das gleiche Material aber es gibt es in unterschiedlichen Varianten. Zum Einen das ganz Gewöhnliche Blei das man sich auf einen Gürtel schiebt. Zum anderen Schrotblei. Die Gürtelvariante hat einen Nachteil. Die Wirbelseule wird beim Tauchen stark belastet. Es gibt aber noch die andere Variante des Bleis. Wie auf dem Bild, Schrotblei das es in kleinen Taschen wasserdicht abgepackt gibt. Es wird vorwiegend zum Befüllen von Jackets benutzt. Wieviel Blei man zum Tachen mitnimmt hängt von jedem Einzelnen ab. Aber so ca. 8-10 kg sollte man schon nehmen. Sowohl die Bleistücken als auch das Schrotblei gibt es in verschiedenen Größen. Von 500 g bis zu 2,5 kg Stücke.
Die Flasche Bei der Flasche gibt es nicht all zu viel zu sagen. Es gibt sie in 3 Größen. 10 l,12 l und 15 l Volumen. In der Flasche sitzt ein Sinterfilter der eventuelle Öl, Wasser und Staubpartikel zurückhalten soll. Auf dem Sinterfilter sitzt das Ventil. Dort gibt es 2 Ausführungen. Einmal mit dem DIN Gewinde das hier im Europäischen Bereich verwendet wird. Zum anderen mit einem INT Gewinde das meist in Übersee und in Amerika Anwendung findet. Es gibt einen Adapter der jeweils an die 1. Stufe geschraubt wird und somit beide Gewindearten verbindet. Die Flasche enthält einen Druck von 200 - 230 bar. Es gibt aber schon Flaschen die bis zu 300 bar aushalten. Wie lange man mit welcher Flasche unter Wasser bleiben kann hängt von jedem selbst ab. Die körperliche Verfassung spielt ebenso eine Rolle wie die entsprechende Tiefe. Abschließend sollte noch zu sagen sein das eine Pressluftflasche alle 2 Jahre zum TÜV muß.
Der Anzug Bei den Anzügen gibt es ebenfalls verschieden Arten. Die Oberbegriffe lauten. Naßanzug, Halbtrockenanzug und Trockenanzug. Dann gibt es noch schwische Anzüge wie Lycra, Halbtrockenanzüge mit trocken Reißverschluß etc. Die Interesieren hier aber nicht. Naßanzüge und Halbrtockenanzüge gibt es außerdem noch in verschiedenen Stärken ( bekantesten 3, 5, 7 mm ) und Materialien. Das es kein Wärme austausch zwischen dem Körper und dem Wasser besteht bleibt man schön warm. Trockanzüge funktionieren wie eine Termuskanne. Im Anzug wird luf eingelassen ie dann als Isolierstoff wirkt. Die Anzüge sind so dicht das man in einem Smoking einsteigen und ohne das man naß wird wieder aussteige kann. Sie sind auch die Teuersten.
Es gibt natürlich noch viel mehr an Ausrüstung. Alle Gegenstände hier aufzuführen dürfte nur etwas lang werden. Wer jetzt lust auf das Tauchen bekommen hat oder wer nur mal" probieren" möchte kann in einer Tauchschuloe seiner Stadt einen Schnuppertauchkurs machen. Der kosten so zwischen 10-20 EUR. Je nach Schule.