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MIDI
steht für "Musical Instrument Digital Interface" = Digitale Schnittstelle
für Musikinstrumente. Mit MIDI kann man Instrumente und Zusatzgeräte
(Computer, Sequenzer, Tonerzeuger) unterschiedlichster Art zu einem
System verbinden. Je nach Ausbau des Systems lassen sich die Einstellungen
und Arbeitsweise der verbundenen Geräte von einem Punkt (Computer,
Keyboard) aus Steuern. Über MIDI werden musikalische und nicht-musikalische
Informationen zwischen den Geräten übertragen. Es werden nur Steuerdaten
und KEINE Audiodaten unter den Geräten ausgetauscht.
MIDI
gibt es schon recht lange. Selbst in den C64 und Atari Zeiten
war MIDI schon angesagt. Auf jeder Soundkarte im Computer sitzt
ein MIDI Prozessor. Je nach Preislage der Soundkarte ist der Prozessor
in der Tonerzeugung gut oder hat eher mangelhaft. Es werden eigentlich
nur 4 Signale übermittelt. Pro Tastenanschlag versteht sich natürlich.
Egal ob die Taste 5 Sekunden oder 5 Stunden lang gehalten werden.
Es sind immer nur 4 Signale.
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Welche
Taste (welcher Ton)
-
Mit
welcher stärke (Anschlagdynamik)
-
Wann
die Taste angeschlagen wird und
-
wann
die Taste wieder losgelassen wird
Bei
Sequenzern werden zusätzlich noch vor dem ersten Ton sogenannte
Evant Daten übertragen. Die veranlassen den Tonerzeuger noch vor
dem ersten Ton diverse Einstellungen vorzunehmen. z.B. die Sound
art (Piano oder Bass oder... ), diverse Effekteinstellungen, sofern
der Tonerzeuger diese unterstützt, die Gesamtlautstärke, Pitch
Band Reglung und noch einige andere dinge. Auch bei MIDI gibt
es verschiedene Standards bzw. Erweiterungen. Grundsätzlich ist
der GM (General-MIDI) Standard maßgebend. Der wird von allen MIDI
fähigen Geräten angenommen und gelesen. Zusätzlich haben einzelne
Hersteller eigene Standarts entwickelt. So gibt es von Yamaha
den XG- Standart und von Roland den GS- Standart. Man kann zwar
die Songs dann auch auf nur GM- fähigen Geräten abspielen. Diese
werden aber falsch interpretiert und verzerrt wiedergegeben. Im
GM- Standart gibt es 16 Spuren auf denen jeweils ein Sound gelegt
werden kann. Also können maximal 16 Sounds auf einmal abgespielt
werden. Man hat im GM- Standart 128 Sounds zur Auswahl. Angefangen
vom Piano über Strings bis hin zu Drums und Soundeffekten. (Pistolenschuss,
Applaus etc.) Zusätzlich ist ein kleiner Effektprozessor eingebaut
der 4 Effekte wiedergeben kann. Room, Hall 1, Hall 2 und Cosmic.
Diese Effekte geben aber meist nichts her. Da es im Grunde nur
4 Signale pro Ton sind und einmal vor jedem Song die Evant Daten
gesendet werden ist eine MIDI- Datei um 99% kleiner als eine vergleichbare
Audio- Datei auf einer CD. (Zugrundegelegt wird hierbei der Vergleich
zwischen einer MIIDI- Datei von 4 min länge und ca. 50 Kb im Verhältnis
zu einer Audio- Datei von 4 min länge und ca.40 MB). MIDI- Dateien
lassen sich deswegen auch super auf Diskette ( 20-30 Stk. je nach
Größe der einzelnen Songs) speichern. Wenn man MIDI- Dateien noch
im zip Format archiviert so kann man locker pro Song nocheinmal
80% Kapazität sparen. Und noch ein Vorteil habe MIDI-Dateien.
Sie lassen sich auch nach der Aufnahme in jeglicher Art und Weise
ändern.
Dadurch
das die MIDI- Daten aus Steuermeldungen bestehen und die Klänge
Elektronisch erzeugt werden kommt die Klangqualität an den Originalen
auf einer CD nicht heran. Als Beispiel hierfür eine kleine bekannte
MIDI- Datei zum Download.
Wave Mp3
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